Irgendwann sitzt man auf einer Bank im Wald und denkt: Ich sollte das aufschreiben.
Nicht weil die Welt darauf wartet. Die Welt hat gerade andere Probleme. Aber die Bank steht da, die Vögel machen Lärm, und man hat sein Handy dabei — was für eine Kombination.
Also: ein Blog.
Ich weiß, was du denkst. Noch einer. Als hätte das Internet nicht schon genug Texte über das Leben, das Denken, die Natur und die Frage, warum wir alle irgendwie ein bisschen verloren sind. Ich dachte das auch. Ich denke es immer noch, während ich das schreibe.
Aber hier ist meine Theorie: Die meisten Dinge, die man tut, sind keine gute Idee, wenn man sie zu Ende denkt. Trotzdem macht man sie. Man kauft Bücher, die man nie liest. Man lernt Gitarre bis zum dritten Akkord. Man baut eine Website mit einem Blog.
Der Unterschied zwischen einer Bank im Wald und einem Blog ist eigentlich gering. Beide stehen irgendwo rum. Beide warten darauf, dass jemand kurz Pause macht. Manchmal setzt sich jemand hin, manchmal nicht.
Ich schreibe also. Über was genau — keine Ahnung. Über Dinge, die ich beobachte. Sätze, die ich mir merken will. Fragen, die sich auflösen, wenn man sie laut formuliert.
Willkommen. Setz dich. Muss nicht lang sein.
